Lang is her…

Aus gegebenen Anlass möchte ich einen kleinen Zwischenstand präsentieren. Ich habe in den letzten Wochen an mehreren Baustellen gearbeitet. Die Garage hat eine Decke, ich habe ca. 300 Tonnen Schottertragschicht rund ums Haus in den Boden gebracht, komplett 10cm sandigen Boden abgezogen, mit Mutterboden neu verfüllt und Rasen gesät und ca. 260m Zaun aus Eichenpfählen und Brettern aus Douglasie gebaut (noch nicht ganz fertig). Ebenfalls wurde eine Hecke von ca 120m gepflanzt (Dies war Auflage für unser Bauvorhaben). Demnächst wollen wir ca. 500m² pflastern, die Schotterfläche auf dem Foto lässt erahnen, wo wir das tun werden.

Am Rande haben wir noch 23 Ballen Heu auf unseren Koppeln geerntet.

 

 

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Tag der offenen Tür bei Bärenhaus

Es ist wieder soweit, Bärenhaus öffnet die Pforten des Werkes in Freiwalde. Am Samstag dem 07.04.2018 von 11.00 bis 15.00Uhr könnt Ihr euch von der Qualität überzeugen oder einfach nur hinter die Kulissen der Fertigung von Häusern in Holzständerbauweise schauen. Für mich damals ein wichtiger Punkt in der Entscheidung FÜR ein Haus in dieser Bauweise und von dieser Firma.

HIER GIBT ES MEHR INFOS

Ziel erreicht

Noch vor dem Jahreswechsel hatten wir das sportliche Ziel, den Stall/Garage eingedeckt zu haben. Nachdem wir ja die Wochenenden zuvor die Binder auf den Rohbau brachten und die Lattung erstellt hatten, wurden, wie abgesprochen, die benötigten Sandwichplatten in Oxidrot geliefert.

Mit reichlich Helfern im Gepäck machten wir uns noch am Donnerstag vor Silvester an die Arbeit und manövrierten die ca. 70kg schweren Platten nach und nach auf den Dachstuhl. Dank Maßanfertigung auf eine Länge von 7,15m und eine Baubreite von 1m ging diese Arbeit auch für uns Laien sehr zügig von der Hand. Noch am nächsten Tag verbauten wir alle relevanten Kantteile wie Traufbleche, Ortgangbleche und die Firsthaube. So waren wir an zwei Tagen durch mit dem Projekt „Trockenes Pferd“. Das Gebäude nimmt nun immer mehr Gestalt an. In den kommenden Wochen, so Petrus will, werden die Giebeldreiecke zugemauert und die Fenster verbaut. Nebenbei suche ich noch einen arbeitswütigen Elektriker und recherchiere nach der besten Möglichkeit des Verputzens der Innen- und Außenwände.

Hier ein paar Fotos…

Richtung Richtfest

Still und heimlich haben wir in den letzten Wochen lediglich Vorbereitungen für den vergangenen Samstag getätigt, schließlich sollte der Ringanker ja in Ruhe aushärten.

Auf einer ehemaligen Swcheinemastanlage aus eigenem Besitz wurde ich fündig auf der Suche nach kostengünstigen Dachbindern. Ein Hoch auf die DDR an dieser Stelle, denn Nagelbrettbinder hatten zu jener Zeit nur drei (oder 4!?) verschiedene Maße. Kein Zufall, dass auf diesem Komplex, der im nächsten Jahr meinem Projekt („Haffdroom“) weicht, passende Binder zu finden waren.

Einen Samstag habe ich mit einem Kumpel die Dämmung entfernt und die Decke abgerissen. Eine Woche später wurden die typischen Dachplatten eines Baus aus den 60er Jahren entfernt, um wieder einen Samstag später die Lattungen von den Bindern zu holen. Am 4. Adv… Samstag war es dann soweit, ein befreundeter Fahrer eines LKW mit Ladekran hob die Binder vom Dach und stellte sie auf einen Ballenwagen, dieser rollte dann ca. 5km auf unser Grundstück um dort gleich entladen zu werden. An diesen einem Samstag haben wir 20 Binder á 12,70m von einem Dach genommen und auf unser Stall-/Garagendach gerichtet und teilweise verlattet. Bringt Spaß… und Erschöpfung.

In dieser Woche sollen die Sandwichplatten und die dazugehörigen Kantteile geliefert werden.

 

Der Herr der Ringanker

Das Projekt Stall/Garage hat wieder einen kleinen Schritt gemacht. Am vergangenen Mittwoch zogen wir uns Stiefel an, bestückten unseren Radlader mit einem Korb und schütteten reichlich Beton in die vorbereiteten U-Schalen. Die Eisenkörbe, welche dem Ringanker den entscheidenden Halt geben, habe ich selbst „geflochten“. Ist gar nicht schwer und spart eine Menge Geld. Bis dahin ist auch der Pfeiler, welcher die beiden Garagentore separiert gewachsen und mit dem Sturz „verknöpert“. So langsam nimmt das Teil Gestalt an. Ich habe mich entschieden, wenn ich schonmal einen LKW mit Beton und eine Pumpe auf dem Hof habe, gleich satte 8m³ zu bestellen und gleich den Unterbeton für meinen Sportraum und das Casino (Umkleide für Reiter) zu gießen… auch der Hühnerstall hat gleich seinen Fußboden bekommen, dieser ist dann allerdings fertig – kein Parkett für die Hühner…

Sehet selbst:

 

Der Rohbau steht…

…naja… fast…

mit ordentlich Helfern legten wir am Samstag morgen pünktlich um 8Uhr los um das Projekt Stall/Garage wie beschrieben in Angriff zu nehmen.

Zum Frühstück um 9.30Uhr waren wir schon nahezu durch mit dem Anlegen der ersten (und wichtigsten) Reihe Steine. Die Außenhülle mauern wir in 30er Porenbetonsteinen, die Innenwände in 24, bzw. 17,5er Stärke. Am Ende des Ersten Tages haben wir beachtliche 108m² gemauert und schon die ersten Stürze eingezogen.

Tag Zwei lief ähnlich gut. Am Ende des Dorfes kann man hier auch mal auf den Sonntag fleißig sein. Von 8Uhr bis ca. 15Uhr stellten wir, bis auf die U-Schalen für den Ringanker, alle Außenwände fertig. Morgen (Montag) kommt noch einmal der Spezialist und überreicht mir eine Liste mit zu bestellendem Eisen für die Eisenkörbe im Ringanker.

Nebenbei kann ich mir noch überlegen, wie ich möglichst kostengünstig die bereits von der Decke freigelegten Dachbinder (Arbeit des letzten Wochenendes) eines ehemaligen Schweinestalls von diesem herunter und 3km weiter auf unser Gebäude wieder rauf bekomme. Für dieses Jahr wäre es nämlich von enormen Vorteil, wenn das Dach noch sitzen würde…

Es folgen….. Impressionen…